Feature: Video-Tutorial: Steam Machine im Eigenbau - Teil 1

Die sogenannten Steam Machines mit Valves Steam OS sind stark im Kommen und werden in den nächsten Jahren versuchen den Konsolen den Rang abzulaufen, da eine inividuelle Konfiguration für verschiedene Leistungsstufen möglich ist. Da dieses Thema bei uns Interesse geweckt hat, möchten wir unsere eigene Steam Machine auf die Beine stellen. Natürlich wollen wir euch jeden Schritt dokumentieren und erklären: Von der Vorbereitung bis hin zur fertigen Steam Machine findet ihr alles in dieser Tutorial-Reihe. In diesem Teil stellen wir euch das Projekt und die Komponenten kurz vor.


Seit geraumer Zeit geistert der Name "Steam Machine" bereits durch das Netz. Doch wobei handelt es sich dabei genau? Softwareentwickler Valve hat, wie der Name schon verlauten lässt, eine Art von Mini-PCs ins Leben gerufen, die dem konventionellen HTPC in Sachen Leistung überlegen sein sollen. Gedacht sind die platzsparenden Computer als Ersatz für die gängigen Konsolen wie Xbox One oder PS4, jedoch nicht auf Basis von Windows. Valve bietet dafür extra eine eigene Linux-Distribution mit dem Namen "Steam OS" an und entwickelte bereits einen passenden Controller.

In unserem neuesten, hier vorgestellten Projekt, verschreiben wir uns der Aufgabe, eine eigene Steam Machine zu bauen, um euch ein Turtorial bereitstellen zu können, anhand dessen ihr eure eigene Kreation nachbauen könnt. Im ersten Teil dieser Artikel-Reihe gehen wir auf die exemplarisch eingesetzten Komponenten ein und erläutern das Projekt kurz und knapp.

Getreu des Titels dieser Anleitungsreihe, haben wir uns für Valves Steam OS entschieden, welches frei erhältlich und zudem gegenüber Windows eine bessere Performance in Spielen liefern soll. Vorteil der Steam Machine gegenüber einer Konsole ist natürlich, dass das System beliebig erweitert sowie aufgerüstet werden kann und daher bei Bedarf auch mehr Leistung liefert. Dieses Konzept klingt für uns sehr interessant, weshalb unsere Video-Reihe auch den Namen „Steam Machine selber zusammenbauen“ trägt. Wer sich damit nicht anfreunden kann, für den dient unsere Video-Reihe natürlich immer noch als Grundlage zum Zusammenbau eines HTPCs.

Das fertige System soll daher einen perfekten Konsolenersatz darstellen, der genug Power bietet, um die aktuellsten Spiele-Titel flüssig und hochauflösend darzustellen. Zu diesem Zweck haben wir uns für eine Kombination aus einer Geforce GTX 770 und einem Intel Core i5-4670K entschieden, um ein wirklich starkes Mini-System zu kreieren. Verbaut werden die genannten Parts auf einem Asus Z87I-PRO im Mini-ITX-Format, welches seinen Platz in einem Corsair Obsidian 250D finden wird. Die Seidon 240M von Cooler Master soll im fertigen System für eine ordentlich Kühlung der CPU bei geringer Lautstärke sorgen.

Weitere Informationen zu unserer Tutrorial-Reihe und den verbauten Komponenten findet ihr in den folgenden Video-Teilen. Darin liefern wir euch unter anderem noch einige wichtige Tips und Infos, die vor dem Eigenbau auf jeden Fall zu beachten sind.

 

KomponenteProduktPreis*
ProzessorIntel Core i5-4670Kca. 209 Euro
ProzessorkühlerCoolerMaster Seidon 240M
ca. 135 Euro
MainboardASUS Z87I-PRO
ca. 146 Euro
ArbeitsspeicherAvexir Core Series 8GB DDR3-2133 CL9ca. 90 Euro
GrafikkarteASUS GTX 770 DirectCU II OC
ca. 300 Euro
Netzteilbe quiet! Straight Power E9 580W CM
ca. 105 Euro
SSDKingston HyperX 240GB
ca. 125 Euro
HDDSeagate Barrcuda 7200.14 1TB
ca. 50 Euro
Laufwerk
LiteOn iHas324ca. 15 Euro
GehäuseCorsair Obsidian 250Dca. 85 Euro

*Amazon-Preis Stand 23.06.2014

Kommentare

schönes Video, auch wenn ich die Komponenten etwas anders staffeln würde

geschrieben am 24.06.2014 um 08:28 Uhr

Zum Thread im Forum

Anzeige

Preisvergleich

Verwandte Themen