Feature: Video-Tutorial: Steam Machine im Eigenbau - Teil 3

Gemeinsam mit dem Hardware-Konzept der sogenannten Steam-Machines stellte Entwickler Valve mit dem SteamOS ein passendes Betriebssystem bereit, das bereits als Beta-Version verfügbar ist. Im Dritten und letzten Teil unserer Steam-Machine-Reihe befassen wir uns daher mit der Standard-Installation der frei zugänglichen OS-Variante und den ersten Schritten auf dem frisch installierten System sowie ersten Benchmarks, die einen Überblick über die Performance geben sollen.


Nachdem wir in Teil 1 dieser Artikel-Serie unser Steam-Machine-Projekt vorgestellt und in Teil 2 die Hardware zusammengebaut haben, widmen wir uns nun der Software-Installation. Dafür ist es notwendig das von der Steam-Website geladene Image auf einen USB-Stick zu kopieren, der ins FAT32-Format formatiert wurde. Außerdem ist es erforderlich, dass im Menü des UEFI-Mainboards eine SecureBoot-Funktion umgestellt wird und das USB-Gerät als Bootmedium ausgewählt ist. Im erscheinenden Start-Menü gilt es nun den Punkt “Restore Entire Disk” anzuwählen. Doch Vorsicht: Dieser Punkt löscht alle zuvor auf der Platte liegenden Dateien! Nun sollte die Installation automatisch durchlaufen und mit einem Tastendruck beendet werden können. Darauf folgt der erste Start des SteamOS, wonach ihr euch mit eurem Steam-Account einloggen könnt. Anschließend findet ihr euch, wie bei jedem Start, im Big-Picture-Modus von Steam wieder. In den drei zugänglichen Schaltflächen könnt ihr auf den Steam-Shop, eure Bibliothek samt Spielen sowie Musik, und eurer eigenen Profilseite zugreifen. Bisher ist jedoch nur eine geringe Auswahl an Spielen verfügbar. Daneben gibt es einen integrierten Browser sowie das Chatfenster, um mit Freunden zu kommunizieren. In der oberen Rechten Ecke des Bildschirms liegt der Button, um die Einstellungen aufzurufen. Von dort aus erreicht man beispielsweise die Family-Sharing-Funktion, mit der man Zugriff auf verschiedenen Accounts und deren Spiele auf einem Gerät hat. Einen weiteren Menüpunkt stellt die In-Home-Streaming Funktion dar, mit der Spiele auf einem Windows-PC berechnet werden und das Bild anschließend über das hauseigene Netzwerk an die Steam-Machine gestreamt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit per Aktivierung Zugriff auf den Linux-Desktop zu erhalten, von wo aus auch der Heaven-Benchmark startbar ist.

Zur Performance: Auf dem Steam-Linux-System erreichten wir im Heaven-Benchmark unter 1080p und maximalen Details ohne Tessellation im Schnitt 52 Bilder pro Sekunde. Unter gleichen Voraussetzungen ließ sich das System im Windows-Test mit durchschnittlich 70 Fps deutlich mehr entlocken. Um die Leistungsfähigkeit unserer Steam-Machine zu überprüfen testeten wir noch Far Cry 3 sowie Assassins Creed 4 unter 1080p samt 4xMSAA und maximalen Details. So reichte es im Schnitt in Far Cry 3 für 53 Fps und in Assassins Creed 4 für 44 Fps. Unser Video erklärt noch einmal im Detail, wie das SteamOS und bedient wird, unsere Benchmarks sind ebenfalls vertreten.

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