Test: Corsair Harpoon RGB Gaming Maus im Test

Corsairs neueste Einsteiger-Maus hört auf den Namen Harpoon RGB und bringt einen optischen Sensor und eine umfassend anpassbare LED-Beleutung in einem schlichten und äußerst leichten Gehäuse unter. Damit präsentiert sie sich für Gamer als guter Allrounder zum günstigen Preis. Ob sich die Harpoon tatsächlich in der Praxis bewährt, verraten wir euch in unserem Test.


Corsair ist im Markt für Computer-Peripherie nicht unbekannt und führt bereits mehrere Mäuse im höherpreisigen Segment, die eine individuell einstellbare RGB-Beleuchtung an Bord haben. Die neue Harpoon RGB soll genau dieses Feature auch in den Einsteigerbereich bringen. Denn mit einer Preisepfehlung von 29,99 US-Dollar richtet sich der Nager vor allem an Gamer mit begrenztem Budget. Zusammen mit dem optischen Sensor mit bis zu 6000 dpi und einer Abtastrate von 1000 Hertz, dem ergnomischen Design und mehreren konfigurierbaren Maustasten soll die Harpoon RGB für den Zocker-Alltag dennoch möglichst keine Wünsche offen lassen.

Die Corsair Harpoon mit RGB-Beleuchtung

 

Lieferumfang und Details

Beim Zubehör zeigt sich Corsair zurückhaltend und legt der Harpoon RGB nur die obligatorische Bedienanleitung und das Garantieheft bei. Die Verpackung ist dementsprechend klein und handlich, schützt die Maus mithilfe einer transparenten Kunststoff-Haube aber mehr als ausreichend. Auf der Vorderseite sind zudem alle wichtigen technischen Daten und natürlich das RGB-Feature auf den ersten Blick ersichtlich.

Das Design ist grundsätzlich elegant und schlicht, zudem ist die Farbwahl überwiegend in schwarz gehalten. Umso mehr fällt daher der weiße Corsair-Schriftzug auf der linken Maustaste und das beleuchtete Firmenlogo auf der Ballenablage auf. Letzteres wird werksmäßig in rot beleuchtet und ändert seine Farbe durch einen Klick auf die DPI-Taste unter dem Mausrad. So stehen insgesamt fünf verschiedene Farben zur Auswahl: rot, weiß, grün, gelb und blau. Dabei entspricht rot der niedrigsten DPI-Stufe von 500, blau hingegen dem Maximum von 6000 DPI. Farbwahl und Empfindlichkeit lassen sich aber ebenfalls mit der herstellereigenen Zusatzsoftware Utility Engine umfassend anpassen.

Auf den ersten Blick nur schwer ersichtlich ist die Tatsache, dass die Harpoon RGB in einem optimierten Design für Rechtshänder daherkommt, womit die Maus für linke Hände eher ungeeignet ist. Die beiden Haupttasten sind nahezu symmetrisch angeordnet und gehen nahtlos in die Ballenablage über. Sie sollen laut Hersteller bis zu 20 Millionen Tastenschläge aushalten. Hinzu kommen zwei weitere Tasten auf der linken Seite, die sich mit der Custom-Software anpassen lassen. Jeweils links und rechts finden sich auch die gemoldeten Gummi-Oberflächen, die für einen angenehmen Griff an den Seiten sorgen.

 

Software

Um alle Kombinationen der RGB-Beleuchtung zu konfigurieren, wird Corsair's hauseigenes Programm Utility Engine, kurz CUE, vorausgesetzt. Die rund 110 Megabyte große Software kann direkt über die Corsair-Webseite heruntergeladen werden und installiert etwaige Firmware-Updates der angeschlossenen Peripherie auf Knopfdruck automatisch. Nach Installation der Utility Engine können dann alle Tasten (mit Ausnahme der linken Haupttaste) mit vordefinierten Funktionen beziehungsweise Makros belegt werden.

Die Möglichkeiten zur Anpassung der RGB-Beleuchtung sind im Vergleich zu anderen Modellen recht bescheiden, aber dennoch überzeugend: So lässt sich für jedes der fünf Profile die DPI-Zahl zwischen 250 und 6000 Einstellen, auch die Beleuchtung des jeweiligen Profils sind frei belegbar. Alternativ kann auch ein fließender Regenbogen- oder Pulseffekt ausgewählt werden, der auf Wunsch auch unabhängig vom gewählten Profil aktiviert ist. Die aktuelle RGB-Farbe wird dabei von der Software jederzeit bei der Konfiguration angezeigt. Zuletzt wird noch die Option angeboten, die Beleuchtung komplett auszuschalten.

 

Praxistest und Fazit

In der Praxis hat uns das schlichte, aber dennoch solide Design und die ordentliche Verarbeitungsqualität der Harpoon RGB gefallen. Die Maus ist mit 85 Gramm sehr leicht, was den Spieler laut Corsair bei schnellen und dynamischen Steuerbefehlen unterstützen soll. Beim Zocken kann sich das geringe Gewicht aber negativ bemerkbar machen, wenn man die Bewegung nicht genügend mit dem Unterarm stabilisiert - abgesehen davon ist das Handling aber durchwegs zufriedenstellend.

Das namensgebende RGB-Feature wurde von Corsair solide umgesetzt, fällt in der Realität aber kaum auf, weil die Hand bei der Nutzung meist die komplette Ballenablage und damit auch das beleuchtete Corsair-Logo verdeckt. Vom "RGB-Feeling" bleibt so nicht viel übrig. In Kombination mit der Utility Engine sind die Anpassungsmöglichkeiten aber äußerst hilfreich und für viele Gaming-Szenarios unabdingbar. Zusammengefasst kann Corsairs neuer Nager dem Anspruch des Durchschnitts-Gamers also definitiv gerecht werden. Aus diesem Grund vergeben wir unserere PC-Max Preis-Leistungsempfehlung.

 

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