Test: Aorus GeForce GTX 1080 Xtreme im Test

Die GeForce GTX 1080 hat sich als ein Must-have unter Gamern etabliert, wenn es um das Zocken in hohen Auflösungen in guter Qualität geht. Die GTX 1080 wird von den unterschiedlichsten Herstellern wie Asus, Inno3D, MSI, Gigabyte, EVGA und Palit mit immer acht Gigaybte Speicher angeboten. Mit Aorus betritt ein weiterer Hersteller den Ring, um die Käuferschaft vom eigenen Produkt zu überzeugen.


 

 

 

 

Aorus ist ein Name, welcher zunächst mit Gaming-Laptops und seit kurzem Mainboards assoziiert wird. Wem das Design bekannt vorkommt, der täuscht sich nicht, denn Aorus ist ein Tochterunternehmen von Gigabyte, deren Zielgruppe Enthusiasten sind. Die Aorus GeForce GTX 1080 könnte sich also als die schnellste 1080 auf dem Markt erweisen.


Das Design basiert auf dem der GTX 1080 von Gigabyte. Beide verfügen über massive Kühlkörper, die ganze drei Slots belegen. Nun könnte die Frage aufkommen, warum man so viel Aufwand für die Kühlung betreibt, obwohl die Karte doch gar nicht so Stromhungrig ist, wie beispielsweise die Maxwell-Reihe. Aorus hält am Grundsatz "Viel hilft viel" fest, um die GPU und die RAM-Module kühl zu halten.
Der Koloss verfügt über drei 100mm Lüfter, welche sich sogar überlappen, was der Hauptgrund für das Drei-Slot-Design ist. Aorus gibt an, dass ein solches überlappen notwendig ist, um die maximale Effizienz der Heatpipes ausnutzen zu können. Interessant ist, dass sich der mittlere Lüfter  entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, während die beiden Äußeren ihre Arbeit im Uhrzeigersinn verrichten. Dies soll den Luftfluss um bis zu 23 Prozent steigern. RGB-LED's sorgen dafür, dass die vier Streben in der Mitte in der vom Benutzer gewünschten Farbe leuchten können.
Unterhalb der Lüfter findet man eine Anordnung von gewinkelten Kühlrippen vor, welche von sechs dicken Heatpipes durchzogen werden. Die Dichte der Kühlrippen, welche aus Kupfer bestehen, liegen bei den Spannungswandlern und Speicherbausteinen nicht plan auf, daher hat Aorus hier mit Wärmeleitpads nachgeholfen.


Bei einer solch potenten Kühlung erwarten wir natürlich stolze Taktraten. Die Aorus GeForce GTX 1080 Xtreme hat einen Standardtakt von 1.759 MHz und kommt im Boost bis auf 1.898 MHz. Der integrierte OC-Modus sorgt bei Aktivierung für 1.784/ 1936 MHz Standard-/ Boosttakt. Damit reiht sich die Aorus in die Top 3 aller zur Zeit verfügbaren GTX 1080 ein. Der Speicher taktet ebenfalls schneller als bei der Konkurrenz. Während beim Referenzmodell mit 10.000 MHz getaktet wird, sind es bei der Aorus 10.200 MHz, beziehungsweise 10.400 MHz im OC Modus.
Nicht nur die Kühlung fällt üppig aus, gleiches gilt auch für die Stromversorgung. Man entschied sich für ein eigenes PCB-Design mit 12+2 Phasen. Die Karte misst knapp 31cm in der Länge und wiegt über 1 kg.

Die Referenzkarte wird üblicherweise mit einem 8-Pin Stromanschluss versorgt, für die Aorus würde dies aber nicht ausreichen und so platzierte man kurzerhand eine zweite 8-Pin Buchse daneben. Für die Fehlersuche interessant sind weiße LED's, welche Aufleuchten, sollte ein Stecker nicht richtig eingesteckt sein oder gar fehlen.
Bis hier hin ist die Karte zwar groß, aber noch weitestgehend Standard, nur wenige Faktoren unterscheiden sie von den meisten anderen Karten. Da wäre die vormontierte Backplate, welche einen weiteren Kupferblock verschraubt hat. Der Hintergedanke hier ist der, dass die meisten anderen Hersteller den Fakt ignorieren, dass eine Grafikkarte auch auf der Rückseite warm wird. Die Kombination einer komplett anliegenden Backplate (Verbunden mit Schrauben und mit Wärmeleitpads versehen) und dem großen Kühlkörper der Front senkt die GPU-Temperatur um weitere 3°C.

Eine weitere Neuerung findet sich auf der Rückseite. Neben einem DVI-Port und einem HDMI 2.0 Ausgang finden sich noch drei Display Port Anschlüsse. Mit dem zusätzlichen Anschließen von zwei HDMI- Ports an der Gehäusefront lässt sich die Benutzung eines VR-Headsets erleichtern. Ist ein solches angeschlossen, deaktiviert die Karte automatisch einige der Hinteren Bildausgänge.
Für den Preis von etwas über 800 Euro bekommt man vier Jahre Garantie, wenn man sich auf der Website von Aorus registriert. Wie die Karte im Test abschneidet, könnt ihr auf den nächsten Seiten lesen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Aorus GeForce GTX 1080 Xtreme im Test
  2. 3D Mark Fire Strike
  3. Overclocking
  4. Stromaufnahme, Temperatur und Lautstärke
  5. Total War: Warhammer
  6. Rise of the Tomb Raider
  7. Hitman
  8. Gears of War 4
  9. Doom
  10. Deus Ex: Mankind Divided
  11. VR Mark
  12. 3D Mark Time Spy
  13. Fazit

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