Test: EVGA GTX 1050 SC Gaming Grafikkarte

Mit dem Launch der GTX 1050 bietet Nvidia seine neueste Pascal-Architektur auch für Interessenten im Budget-Bereich unter 150€ an. Eine für 1080p-Gaming ausreichende Gaming-Leistung bei überragender Effizienz sollen dem Käufer geboten werden - trotz dem geringen Videospeicher von nur zwei Gigabyte. Wir haben die Praxistauglichkeit anhand der EVGA GTX 1050 SC überprüft.


Nvidias neue GTX 1050 stellt das schwächste Glied der recht neuen 1000er-Serie dar. Mit einem Einstiegspreis von derzeit rund 135 Euro ist EVGAs kompakter Ableger im Vergleich zu anderen Partnerkarten bereits im höheren Bereich angesiedelt und soll zumindest für Gaming in 1080p genügend Leistungsreserven bereitstellen. Vergleicht man zunächst die reinen technischen Spezifikationen, dürfte die GTX 1050 etwa 15 Prozent langsamer arbeiten als die 1050Ti. Hinzu kommt der nur halb so große Speicher von zwei Gigabyte, der berechtigte Zweifel an der Zukunftssicherheit aufkommen lässt. Dem gegenüber steht wiederum die preisliche Differenz von rund 20 Prozent. Es stellt sich also die Frage, ob der Kauf einer GTX 1050 für Einsteiger Sinn macht und wenn ja, für welche Anwender die gebotene Leistung ausreicht.

Die EVGA GTX 1050 SC Gaming im Test

 

Wie auch das stärkere Schwestermodell 1050Ti verwendet Nvidia hier den brandneuen GP107-Chip, jedoch wurde die Anzahl der Shader von 768 auf 640 reduziert, beziehungsweise die Textureinheiten von 48 auf 40 Stück. Auf auffälligsten ist jedoch der halbierte Speicher von vier auf nur zwei Gigabyte. Immerhin ist die Zahl der ROPs mit 32 identisch geblieben, auch das 128-Bit-Interface hat Nvidia gegenüber der 1050Ti nicht beschnitten. Die Kerntaktrate ist offiziell mit 1455 Mhz sogar höher als die 1354 Mhz bei der Ti-Version. Im Falle der übertakteten EVGA-Pendants liegt der Takt sogar bei 1531 (Non-Ti) respektive 1418 (Ti). Dennoch begnügt sich EVGAs Pixelbeschleuniger mit maximal 75 Watt aus dem PCIe-Slot, ein zusätzlicher Stromanschlüss ist dementsprechend nicht notwendig.

Bei unserem Testmuster handelt es sich um die EVGA GTX 1050 SC Gaming, welche mit einem kompakten Custom-Kühler im Dualslot-Format daherkommt. Da die Maße mit 145 mm in der Länge und 111 mm in der Breite äußerst knapp ausfallen, ist auch nur ein sogenannter ACX 2.0-Lüfter mit 90 mm Durchmesser verbaut. Die Drehgeschwindigkeit wird hier automatisch gesteuert, ausschalten lässt sich der Lüfter aber nicht. An Anschlüssen bietet die EVGA 1050 jeweils einmal DVI, HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4, was für eine Karte dieser Preisklasse angemessen ist.

In unserem Praxistest haben wir die Leistung der Testkarte einerseits mit der etwas stärkeren GTX 1050Ti, anderseits aber auch AMDs Gegenstück verglichen, der RX 460 4GB. Dabei zeigen wir auch, welche Gaming-Leistung im Bereich FullHD erzielt wird und wie es um die Effizienz der neuen Pascal-Referenz bestellt ist.


Inhaltsverzeichnis

  1. EVGA GTX 1050 SC Gaming Grafikkarte
  2. Testmethoden
  3. 3DMark Fire Strike
  4. 3DMark Time Spy
  5. Rise of the Tomb Raider
  6. Deus Ex: Mankind Divided
  7. Total War: Warhammer
  8. Gears of War 4
  9. Doom
  10. Hitman
  11. Energieverbauch, Temperatur und Lautstärke
  12. Overclocking
  13. Fazit

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