Vergleich: AMD RX 460 von Asus, Gigabyte, Sapphire und XFX im Test

AMDs Einsteiger-Grafikkarte RX 460 kämpft derzeit in Konkurrenz zur Nvidia GTX 1050 um die Gunst der tendenziell größten Käufergruppe. In unserem Test haben wir gleich vier Custom-Varianten der RX 460 näher angesehen und erläutern die Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle.


 

 

 

 

Während Nvidia im Oberklasse-Segment noch Narrenfreiheit genießt, sieht es im Markt für Einsteiger- und Mittelklassemodelle schon anders aus. Die AMD RX 460 gilt als gute Wahl bei Systemen bis 600 Euro, ohne preislich allzu sehr ins Gewicht zu fallen. Wie bei der Nvidia-Konkurrenz gibt es für den Nutzer auch bei AMD die Qual der Wahl, welches Custom-Modell dieser letztendlich wählt. Um diesbezüglich Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir uns die Partnerkarten der Unternehmen Asus, Gigabyte, Sapphire und XFX näher angesehen und erläutern deren Vorteile wie auch Nachteile im Detail.

ASUS RX 460 ROG STRIX

Nach alphabetischer Ordnung landet die ASUS RX 460 als erstes auf dem Prüfstand. Wie der Name bereits verrät, setzt der Hersteller auf das bewährte und überaus beliebte STRIX-Design. Zu beachten ist, dass es sich bei unserem Testmuster um das Modell mit dem Kürzel 04G handelt, welches etwas stärker getaktet ist als das Schwestermodell mit den Ziffern 4G. Die RX 460 04G läuft mit einem Standardtakt von 1236 Mhz, welcher im Übertaktungsmodus über die GPU Tweak II genannte Software auf 1256 Mhz gesteigert werden kann. Der Speicher taktet indes mit 7000 Megahertz.

Das Design beider STRIX-Modelle ist identisch, weshalb an dieser Stelle nicht weiter auf die verschiedenen Modelle eingegangen wird. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass die RX 460 von ASUS preislich mit rund 140 Euro am teuersten ist, aber auch einen außerordentlich hochwertigen Eindruck vermittelt. Der DirectCU-Kühler mit zwei auffälligen Heatpipes und weiteren Kühlelementen am Videospeicher ist bereits von den größeren RX-Modellen bekannt und daher absolut ausreichend dimensioniert. Dementsprechend ist die RX 460 auch so konfiguriert, dass sich die beiden Lüfter erst ab einer Temperatur von 60 Grad Celsius einschalten. An Anschlüssen werden dem Nutzer einmal DVI (Dual-Link), HDMI 2.0b und DisplayPort bereitgestellt.

Die Karte ist rund 20 cm lang und kommt im typischen Dual-Slot-Format daher, weshalb die Karte in einige, aber längst nicht alle miniITX-Gehäuse passt. Zum Betrieb wird neben dem PCIe-Anschluss noch ein 6-Pin-Konnektor vom Netzteil vorausgesetzt - in Anbetracht der von AMD veröffentlichten Spezifikationen wäre ein Verzicht auf zusätzliche Stromanschlüsse aber möglich gewesen. Im Gegenzug bietet die ROG RX 460 aber auch einen zusätzlichen 4-Pin-Anschluss für einen weiteren Lüfter, welcher von der Grafikkarte automatisch gesteuert wird. Hinzu kommt das bekannte RGB-LED-Feature namens Aura, welche eine optisch ansprechende Beleuchtung des gesamten Rechners erlaubt - vorausgesetzt, das Gehäuse verfügt über ein Seitenteil mit Sichtfenster.


Inhaltsverzeichnis

  1. AMD RX 460 von Asus, Gigabyte, Sapphire und XFX im Test
  2. Gigabyte RX 460 Windforce OC
  3. Sapphire RX 460 Nitro OC
  4. XFX RX 460 Core Edition DD
  5. Testmethoden
  6. 3DMark, Doom
  7. Tomb Raider, Warhammer, Dirt Rally
  8. Energieverbauch, Temperatur, Lautstärke und Overclocking
  9. Fazit

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