Test: ASUS ROG Strix Z270F Gaming Mainboard im Test

Der heutige Tag stellt den offiziellen Startschuss der aktuellsten, nunmehr siebten Core i-Prozessorgeneration von Intel dar. Die dazugehörigen Z270-Hauptplatinen finden ebenfalls den Weg in die Händlerregale. Grund genug uns, ein interessantes Modell in Form des ASUS ROG Strix Z270F anzuschauen. Mit entsprechendem Ableger kommt auch die Strix-Serie in den Mainstream-Markt. Was der OC-fähige Untersatz mitbringt, erfahrt ihr im Test.


Jetzt ist die Katze offiziell aus dem Sack: Intel bringt die Generation Kaby Lake heraus, dazu strömen passende Hauptplatinen wortwörtlich in Scharen in die Händlerregale. Aus technischer Sicht im Hinblick auf die Prozessoren hat sich indes wenig geändert. Da ist die Seite der aktualisierten Plattform, dazugehörig auch die der Mainboards, interessanter. So unterstützt der neue Z270-PCH mit 30 PCI-Express-Lanes vier der kostbaren Datenbahnen zusätzlich - dabei sind weiterhin 16 derer direkt über die CPU angebunden.

Genutzt wird die verfügbare Bandbreite unter anderem für Intels Optane Memory-Standard samt mehreren M.2-Schnittstellen oder die USB-3.1-Funktionalität. Wer also ein neues System plant, greift am besten zu einer der aktuellen Platinen für die neuesten Chips von Intel. Asus hat mit einem breit aufgestellten Lineup zum Start für viele Käufer das Brett der Wahl. Eines davon haben wir in Form des ROG Strix Z270F Gaming durch den Testparkours geschickt. Was man vom ersten Strix-Mainboard mit LGA 1151 für den Mainstream-Sockel erwarten kann, klärt unser Test.

Impressionen

Der Chipsatz-Kühler wäre wohl das erste, auf das sich die Augen beim Anblick des ROG Strix Z270F Gaming richten. Ob das jetzt den Geschmack trifft oder nicht, ist Ansichtssache. Die entsprechende Partie wird von Multi-Color-LEDs beleuchtet, denn auch im Jahre 2017 dürfte sich der Trend zum Illuminieren von jedweder Hardware im Computer fortsetzen. Unterstützt werden von der integrierten Beleuchtung ganze neun Modi - unter anderem kann so das Licht taktvoll zur Musik oder abhängig von der CPU-Temperatur leuchten. Überdies besteht die Möglichkeit einen LED-Strip direkt an die Platine anzuhängen.

Ein Design mit zehn Phasen zur Stromversorgung verfügt das ASUS ROG Strix Z270F Gaming. Davon stehen acht für den Prozessor sowie zwei für die integrierte Grafikeinheit bereit. Das entspricht der typischen Anordnung, die schon von Mainboards mit Z170-PCH bekannt sind. Eine kleine Optimierung gibt es, so Asus. Demnach soll die überarbeitete Base-Clock Übertaktungs-Technik für geringere Schwankungen bei hohen Taktraten sorgen. Die Art und Weise, mit der die Leiterbahnen für die Anbindung der RAM-Bänke in das PCB eingearbeitet wurden, soll ebenfalls verbessert worden sein. Der Hersteller verspricht dadurch höhere Taktraten bei Belegung aller RAM-Steckplätze.

Aufällig sind bei der Betrachtung des Mainboards außerdem gleich zwei M.2-Slots, die jeweils via PCIe-x4 laufen. Ersterer wird über den ersten SATA1-Port angebunden, während sich der zweite mithilfe des ASMedia 1480 Zusatz-Chips die SATA Ports Nummer 5 und 6 genehmigt. Generell sollten diese Gegenbenheiten bedacht werden, wenn die Nutzung von zahlreichen SSDs angedacht ist. Eines der Kern-Features der neuen Z270-Mainboard-Generation ist Intels Optane-Unterstützung. 

Ein brandneuer Audio-Chip findet den Weg auf ASUS aktuelles Z270-Strix-Mainboard. Zum Einsatz kommt der Supreme FX S1220A HD Codec, der eine 120dB SNR Ausgabe ermöglicht sowie Signale mit 113dB annimmt. Das entspricht hochwertigem Onboard-Sound, der in dieser Form auf lediglich hochpreisigen Platinen aufgelötet ist. Asus nutzt überdies den ebenfalls neuen Realtek ALC1220 Codec, der offensichtlich eine beliebte Alternative für fähige Z270-Boards darstellt. Die Audio-Hardware wird von der Sonic Studio-Software unterstützt. Im Test mit einem Sony CD1700 Referenz-Kopfhörer waren wir von der Audioqualität angetan.

Asus bewirbt dieses Feature zwar nicht so aggressiv wie die Mitbwerber, doch einem Kenner dürften mit Sicherheit die Metall-Applikationen in den ersten beiden PCI-Express x16-Slots auffallen. Asus nennt dies SafeSlot. Insgesamt lötet der Hersteller außerdem sechs Lüfter-Anschlüsse auf - selbige sind im BIOS mit einer DC/PWM-Einstellmöglichkeit versehen.

Rückseitig findet sich das I/O-Panel, das unter anderem über zwei USB-3.1-Buchsen verfügt, welche wiederum über den bewährten ASMedia 2141-Chip angebunden sind. Diese bieten sowohl Typ-A, als auch Typ-C-Konnektivität, während vier weitere blaue USB 3.0-Steckplätze verfügbar sind. Bildausgabegeräte können über DVI, DisplayPort sowie HDMI mit dem System über die IGP verbunden werden.

Das ASUS UEFI BIOS hat der Hersteller im Großen und Ganzen beim Alten belassen. Der Nutzer kann zu Beginn zwischen dem einfachen oder erweiterten Modus wählen. In unseren Augen ist dies ein intuitives BIOS, mithilfe dessen die Einstellungen schnell zu finden sind. Ganz normal lässt sich durch die Menüs mit der Maus klicken - die Unterstützung von Peripherie hierfür ist in der letzten Zeit stetig besser geworden.

Wer von den Mainboard-Herstellern jetzt die beste, integrierte Lüftersteuerung hat, ist schwer zu sagen. Mit Sicherheit gehört Asus mit den hauseigenen Mainboards zu den Anwärtern. Grundlegend kann zwischen einem PWM- und spannungsgeregelten Betrieb gewählt werden. Darüberhinaus lässt Asus störende Schwankungen bei der Lüfterdrehgeschwindigkeit der Vergangenheit angehören. Abhilfe schafft hier der Einstellbare Spin-Up, respektive Spin-Down-Verzögerungstimer.


Inhaltsverzeichnis

  1. ASUS ROG Strix Z270F Gaming Mainboard im Test
  2. Prozessorleistung
  3. Arbeitsspeicherleistung
  4. Spieleleistung
  5. Leistungsaufnahme und Temperaturen
  6. Datenträgerleistung
  7. Overlocking
  8. Fazit

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