Test: Philips Brilliance 349X7FJEW im Test

Wer Geld für ein Upgrade des Arbeitsplatzes übrig hat, wird sicherlich auch abseits des Rechners auch einen besseren Monitor in Betracht ziehen. Mit dem Brilliance 349X7FJEW hat Philips ein interessantes Modell in petto, das unter anderem mit dem inzwischen salonfähigen 21:9-Format und hoher Auflösung punkten will. Wir haben uns den breiten Sprössling aus dem Hause Philips im Test näher angesehen.


Man kann viel Geld in den eigenen PC versenken: Die Grafikkarte für weitaus mehr als 500 Euro oder selbst Peripheriegeräte, die wie eine gute Tastatur auch die 100 Euro-Schwelle leicht überschreiten. Was aber auch besonders ins Geld gehen kann, sind gute Bildausgabegeräte. Diese können nämlich heutzutage gut und gerne weit über 500 Euro kosten, warten dafür mit Features auf, welche die Käuferschaft allzugerne in Anspruch nehmen möchte. Da wäre das 21:9-Format, eine hohe Auflösung und ein gebogenes Panel - Eckdaten, die auch der neue Philips Brilliance 349X7FJEW mitbringt. 

Mit einem Preis von etwa 860 Euro und einem recht dezenten Curved-Effekt von 1800R geht der 34 Zoller vin Philips auf Käuferjagd. Für den entsprechenden Formfaktor ist die Auflösung von 3.440x 1.440 Pixeln das Synonym geworden. Gute Voraussetzungen also, um den Monitor auch im produktiven Einsatz zu nutzen, während Spiele oder Medien darauf ebenso Spaß machen dürften. Einziger Haken: Selbst heute gehören 21:9-Monitore zu Nischenlösungen, die nicht unbedingt eine garantierte Entwicklerunterstützung genießen.

Design

Wer zuvor mit einem Multi-Monitor-Setup gearbeitet hat, wird mit einem einzigen, breiten Monitor sicherlich seine Freude haben. Bevor es aber an die technischen Daten und Messungen geht, sollte das Design des Musters begutachtet werden. Und das Design ist auf jeden Fall eine Beachtung wert: Philips verpackt das gebogene Panel in einem weißen Gehäuse, welche Ausmaße von 810x444x292 Millimeter mitbringt. So kommt der Monitor auf ein Gewicht von 8,21 Kilogramm. So gesehen kein Schwergewicht, der aber einen Buckel an der Rückseite hat. Auffallen tut dieser Buckel durch die Krümmung des Monitors aber kaum.

Klavierlack-Kunststoff wählt Philips beim Brilliance 349X7FJEW als Gehäusematerial, um den Monitor modern erscheinen zu lassen. Die Front verfügt an drei der vier Seiten über ein Edge-to-Edge-Design, bei der einzig und allein die Unterseite mit dem etwas dickeren Rahmen auffällt. Letztere verfügt über ein beleuchtetes Philips-Logo, das unter dem Rahmen hervorsteht und in unseren Augen lediglich vom ansonsten sauberen Design ablenkt. Eine Einarbeitung des Logos in den Rahmen an sich wäre die elegantere Lösung gewesen.

Auch wenn der Standfuß nicht über die Möglichkeit zur Drehung bietet, überzeugt er mit der stabilen Verarbeitung. Von Seiten der Ergonomie ist eine Neigung des Displays im Bereich von -5 und 20 Grad neben der Höhenverstellung in einem Bereich von 150 Millimetern möglich. VESA ist für den Philips-Monitor kein Fremdwort: Wand- oder Tischhalterungen kann man dank des Universal-Standards nachrüsten.

Es ist außerdem schön zu sehen, dass Philips den Stromspender extern beilegt und sich gegen einen internen Einbau entscheidet. Für einen Monitor dieser Klasse gehört es zum guten Ton, zwei einfache Lautsprecher zu implementieren. Die 5 Watt Lautsprecher bieten zwar keine überragende Tonausgabe, könnten Nutzer ohne hohe Anforderungen jedoch zufriedenstellen.

Technische Daten und Anschlüsse

Um den Preis von etwa 860 Euro rechtzufertigen, muss Philips mit dem Brilliance 349X7FJEW die nötige Balance zwischen Stil und Ausstattung bieten. Die gute Nachricht: Philips schafft genau das. Das 34 Zoll LCD-Panel verfügt über VA-Technik und bietet einen 178 Grad Blickwinkel bei einer laut Philips 99,5 prozentigen Abdeckung des sRGB-Farbraums. Vier Millisekunden Reaktionszeit und FreeSync bei adaptiven 40-100Hz stehen auf der Habenseite. 

Alle zuvor erwähnten Merkmale mit der Ultra-Wide 3.440x1.440-Auflösung kombiniert bringen einen Allrounder, der bei so gut wie allen Anwendungsbereichen gut klarkommt. Im Bereich Multi-Tasking dank großer Arbeitsfläche oder in Spielen dank FreeSync mit entsprechender AMD-Grafikkarte bei butterweicher Bildausgabe. Leider unterstützt Nvidia-Hardware ausschließlich die eigene Technologie GSync, weshalb Käufer auch einen Blick auf die technischen Details des PCs werfen sollten, um das Beste aus dem Philips Brilliance 349X7FJEW herauszuholen.

Das Menü wird über einen Joystick bedient, welcher sich an der unteren linken Rückseite des Monitors befindet. Die Anschlüsse sind mittig angeordnet und beinhalten neben dem Power-Konnektor für die externe Stromversorgung sowie die Audio In-Out-Steckplätze außerdem DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, HDMI 1.4, sowie einen 4-Fach-USB-3.0-Hub. Um AMDs FreeSync für 100Hz zu nutzen, muss der Monitor entweder über DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0 mit dem PC verbunden sein. Wer gleich zwei unabhängige Bildsignale auf dem Brilliance 349X7FJEW ausgeben möchte, kommt ebenfalls voll auf seine Kosten: Picture in Picture wird unterstützt.

Was Philips durchaus positiv anzurechnen ist die Tatsache, dass der Hersteller mit seinem Produkt für viele Anwendungsbereiche einen Monitor bringt, statt einen für eine bestimmte Zielgruppe anzubieten. Daher handelt es sich beim Brilliance 349X7FJEW zwar nicht um den farbtreuesten Monitor auf dem Markt, während die Auflösung auch nicht die höchste oder das Panel das schnellste ist. Doch die Diagonale von 34 Zoll wird als die perfekte Größe bezeichnet, um Business mit Spaß zu verbinden. Die Testwerte werden zeigen, ob der angepriesene Alleskönner seinem Ruf gerecht wird.


Inhaltsverzeichnis

  1. Philips Brilliance 349X7FJEW im Test
  2. Farbwiedergabe
  3. Helligkeit und Kontrast
  4. Ausleuchtung und Leistungsaufnahme
  5. Fazit

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