Test: AMD Ryzen 5 1500X und 1600X im Test

Das Jahr 2017 könnte für AMD ein Glücksjahr werden: Mittlerweile konnte sich Ryzen in der Praxis gut behaupten, zudem steht der Launch neuer Vega-Grafikkarten an. Während letztere noch etwas auf sich warten lassen, ist das Ryzen-Lineup mit den neuen Mittelklasse-CPUs vorerst komplettiert. Ob Ryzen 5 an die sehr gute Leistung der Oberklasse-Modelle anschließen kann, überprüfen wir anhand des 1500X und 1600X.


Mit den ersten Zen-CPUs in Form des Ryzen 7 1800X, 1700X und 1700 konnte AMD endlich zum Gegenschlag ausholen - zumindest in der Oberklasse des Consumer-Marktes. Mit dem Launch der weiteren Modelle 1400 bis 1600X sollen nun auch die Nutzer der Mittelklasse bedient werden, welche zu Preisen zwischen 170 und 250 US-Dollar das passende Exemplar aussuchen können.

Innerhalb der neuen CPUs unterscheidet AMD zwischen den Modellen 1400 und 1500X, welche jeweils über vier Kerne und acht Threads verfügen. Der 1600 sowie 1600X verfügen dagegen über sechs Kerne und zwölf Threads. Wie auch die stärkeren Modelle sind alle Ryzen 5 Chips ab Werk mit einem offenen Multiplikator ausgestattet. Für unseren Leistungstest haben wir deshalb einmal den 1600X und den 1500X genauer angesehen.

Der 1600X stellt - ähnlich wie der 7600K bei Intel - das stärkste Modell der Mittelklasse-Reihe dar. Mit einem Preis von 250 US-Dollar ist er aber auch das teuerste Modell. Er verfügt auch über die höchste Taktung, welche bei 3,6 Ghz Basistakt und 4 Ghz Turbotakt liegt. Die TDP liegt mit 95 Watt entsprechend hoch. Deutlich günstiger, aber dafür auch schwächer ausgestattet ist der Vierkerner 1500X mit einem Preis von 190 US-Dollar. Basis- und Turbotakt liegen bei 3,5 Ghz respektive 3,7 Ghz, die TDP gibt AMD mit 65 Watt an.

Bis auf den 1600X werden alle Ryzen 5-Prozessoren mit einem Kühler ausgeliefert. AMD hat zudem bestätigt, dass die veröffentlichten CPUs auf Ryzen 7 Chips basieren, dessen Kerne teilweise deaktiviert beziehungsweise beschnitten wurden. Daraus resultiert auch eine Chipgröße, die weitaus größer ist als eigentlich notwendig. Dafür gibt es für alle Prozessoren die gleiche Menge an L3-Cache, nämlich 16MB. Lediglich das Einsteigermodell 1400 hat 8MB.

Welche Leistung der AMD 1500X und 1600X in der Praxis bringen bringen und wie sich diese im Vergleich zur Konkurrenz von Intel schlagen, zeigen wir in den folgenden Seiten.

Wie aus der Übersicht zu entnehmen ist, sind SSD, Netzteil und CPU-Kühler in jedem Testmuster identisch. Außerdem wurde jeweils das aktuellste BIOS des Mainboards aufgesetzt.


Inhaltsverzeichnis

  1. AMD Ryzen 5 1500X und 1600X im Test
  2. CPU Performance
  3. Speicher Performance
  4. 3DMark und VRMark
  5. Benchmarks: Gaming
  6. Stromverbrauch
  7. Overclocking
  8. Preisleistung und Effizenz
  9. Fazit

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