Nintendo: Virtual Reality auf der Switch nicht ausgeschlossen

In einem Interview hat sich Nintendo über die Hintergründe seines Online-Dienstes und die Möglichkeiten einer VR-Implementierung geäußert. Letztere ist aufgrund der technischen Grenzen der Switch in naher Zukunft aber eher unwahrscheinlich.

Zu den interessantesten Details der neuen Switch gehört der geplante Online-Dienst, bei dem Nutzer ähnlich wie bei der Konkurrenz ein Abo-Modell abschließen müssen. Bei vielen Nutzern stößt dies aber auf Kritik, da der Dienst zum Multiplayer-Gaming über das Internet zwingend vorausgesetzt wird. Wie der Nintendo-Manager Tatsumi Kimishima verlauten ließ, sei ein solches Bezahlmodell aber zwingend notwendig, um sich "voll den Wünschen der Nutzer anzunehmen". Geplant ist demnach eine jährliche Gebühr von 2000 bis 3000 Yen, was etwa 20 bis 25 Euro entspricht.

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen sorgen sich Fans darüber, dass eine mögliche VR-Unterstützung der Switch komplett ausgeschlossen ist. Laut Kimishima sei man an der virtuellen Realität bei der Switch durchaus interessiert. Jedoch müssen hierfür viele technische Probleme gelöst werden. Für Nintendo zähle insbesondere der Tragekomfort einer VR-Brille, welcher auch über mehrere Stunden erhalten bleiben muss. Anhand der sehr wagen Aussagen des Nintendo-Managers kann man aber davon ausgehen, dass ein mögliches VR-Feature zumindest in nächster Zeit eher unwahrscheinlich ist.

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Karim Ammour

Datum:
02.02.2017 | 11:27 Uhr
Rubrik:
Gaming Konsolen
Quelle:
Nikkei
Tags:
Gaming Konsole Manager Nikkei Nintendo Switch VR; Virtual Reality

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