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PlayStation Vita abgefilmt und Probe gespielt

Auf der Gamescom in Köln haben Besucher das erste Mal die Gelegenheit, Sony neuste Spielkonsole, die PS Vita auszurpobieren. Wir haben uns die Chance nicht nehmen lassen, und haben die neue Konsole mal angetestet. Begeistert waren wir vor allem von dem innovativen Steuerungskonzept bestehend aus Touchscreen, Touchpad auf der Rückseite, herkömmliche Buttons und Bewegungssensor.

Die Szene auf der Gamescom mutete etwas skurril an: Auf die Frage, ob uns jemand die neue PS Vitavor der Kamera vorstellen könnte, verneinten die Sony-Mitarbeiter mit dem Hinweis, dass sie sich vor Kameras nicht zur neuen Vita-Konsole äußern dürfen. Eine höchst merkwürdige Order von Sony an seine Mitarbeiter. Immerhin ist das Produkt ja nicht mehr geheim, und Spielen durfte man es auch auf dem Sony-Stand. Trotz der fragwürdigen PR-Taktik konnte die PS Vita bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wir durften einige Minuten den neusten Teil der "Little Big Planet"-Reihe. In diesem Titel merkt man natürlich relativ wenig von der Grafik- bzw. Rechenpower der PS Vita. Umso besser lernt man allerdings das neue Bedienkonzept der Konsole kennen. Insgesamt gibt es nämlich vier Wege, um die Handheld-Konsole zu kontrollieren:

Zunächst sind da die klassischen Buttons, Steuerkreuze und Sticks, wie man sie bereits von der PSP kennt. Die elementarsten Funktionen in Little Big Planet werden weiterhin damit gesteuert. Im weiteren Verlauf des Spiels müssen viele Objekte durch das Berühren des Touchscreens bedient werden. So muss man etwa Vorhänge zur Seite schieben oder Räder drehen, um die Spielfigur im Level voranzutreiben.

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Innovativ ist auch das rückwärtige Touchpad, welches leider in den Probe-Leveln auf der Gamescom nur selten zum Einsatz kam. Meistens diente es dazu, um Spielobjekte aus dem Hintergrund in den Vordergrung zu befördern, etwa Klaviertasten oder Bauklötze. Dabei ist es zunächst sehr schwer, mit den Fingern die richtige Stelle zu finden, nach einiger Übung hat man sich jedoch an die Größe des Touchpads gewöhnt, und trifft auch auf Anhieb die anvisierten Objekte.

Zu guter Letzt gibt es auch noch die Möglichkeit, mit dem Bewegungssensor der PS Vita mit dem Spiel zu interagieren. Schienenfahrzeuge oder Seilbahnen müssen oft durch Kipoen in eine bestimmte Richtung in Gang gesetzte werden.

Der Wechsel der Steuerelemente fordert den Otto-Normal-Gamer am Anfang ziemlich heraus. Es wird eine Zeit dauern, bis man sich daran gewöhnt hat, ein Spiel mit vier verschiedenen Arten der Eingabe zu steuern.

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