SteelSeries Sensei mit ARM-CPU und Display

SteelSeries stellt passend zur Gamescom eine neue Maus für Computerspieler vor. Dabei wirbt der Hersteller damit, dass es weltweit die Maus sein soll, die sich am besten an die Bedürfnisse des Users anpassen lässt. Dies ist unter anderem möglich durch eine ARM-CPU und ein Grafikdisplay, so dass alle Einstellungen direkt in der Maus vorgenommen werden können, ohne extra Software.

Bisher wurde SteelSeries zwischen den großen Konkurrenten Razer und Roccat oft nur milde belächelt, wenn es um hochwertige Gaming-Eingabegeräte geht. Jedoch hatte der dänische Hersteller stets sein kleine, aber treue Fanbase innerhalb der Community. Der neuste Nager aus Kopenhagen könnte diese Anhängerschaft deutlich vergrößern, denn die Features sind beeindruckend.

Die Sensei kommt zunächst einmal mit einer Metal-Oberfläche daher, bietet acht konfigurierbare Tasten und eine individuell anpassbare Beleuchtung des SteelSeries-Logos sowie des Mausrads. Soweit alles nichts besonderes. Interessant wird es im Inneren der Maus: es wurde eine 32-bit ARM-CPU verbaut, die angeblich in etwa die Leistung eines 75 MHz schnellen Pentium-Prozessors aus dem Jahre 1994 besitz. Damit sei die CPU zwar prinzipiell überdimensioniert, sorgt aber dafür dass das interne Grafik-Display einwandfrei und schnell mit Daten gefüttert wird. Alle Einstellungen der Sensei lassen sich nämlich direkt am Gerät vornehmen. Somit ist die Maus weitestgehend unabhängig von Treiber-Software und kann mit nahezu allen Betriebssystemen verwendet werden.

In Sachen Sensor beschreitet SteelSeries ebenfalls neue Wege, und weigert sich eine dpi-Leistung anzugeben, die sich mit den Werten von Konkurrenzprodukten vergleichen lässt. Angeblich handelt es sich bei solchen DPI-Angaben nur um Effekthascherei. Deswegen gibt SteelSeries die Auflösung des Lasersensors in der Sensei mit bis zu 5700 CPI (Counts per Inch) an. Die CPU kann diesen Wert dann noch auf das Doppelte interpolieren.

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Auch ansonsten finden sich viele innovative Features in der neuen Maus, etwa eine automatische Pfadkorrektur, oder eine automatische Regulierung der Auflösung in bestimmten Szenarien, etwa beim genauen Zielen mit einer (virtuellen) Präzisionswaffe. Für alle diese Features ruft SteelSeries allerdings auch einen stolzen Preis von 90 Euro auf. Wir werden uns die Sensei mit Sicherheit auf der Gamescom nochmal etwas genauer anschauen. Weitere Infos gibt es so lange auf der Produkthomepage.

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