Computex 2013: Bitfenix mit einer Vielzahl an neuen Gehäuse-Kreationen

Eine ganze Armada an neuen und zugleich interessanten Gehäusen hatte Bitfenix auf der Computex 2013 in Taipei ausgestellt. Auffällig ist dabei, dass das noch junge Unternehmen den Fokus auf den Micro-ATX-Standard legt und zahlreiche Modelle mit einer Unterstützung der entsprechenden Hauptplatinen vorgeführt hat. 

Nicht nur Mini-ITX-Systeme, sondern auch Micro-ATX-Konfigurationen scheinen sich durchzusetzen. Dafür spricht zumindest, dass namhafte Hersteller entsprechende Gehäuse vorführen. So auch Bitfenix auf der Computex 2013 mit zahlreichen Ablegern, die einen nahezu identischen Grundaufbau vorweisen, sich jedoch beim Design von Außen teils deutlich unterscheiden. Unter anderem war ein leicht vergrößertes Prodigy mit dem M-Suffix zu bestaunen, das nun im Inneren um 180-Grad gedrehte Micro-ATX-Platinen aufnimmt. Um genügend Raum für leistungsstarke Grafikkarten zu realisieren, werden dabei die Datenträger hinter dem Mainboard verbaut. Die Kühlung der Hardware übernimmt ein Lüfter mit 120-, 200- oder gar 230-Millimeter-Durchmesser am Boden, während am Seitenteil sowie der Rückseite jeweils ein 120-Millimeter-Lüfter angebracht werden kann. Weiterhin steht für 5,25-Zoll-Gerät ein Schacht bereit - 2,5- oder 3,5-Zoll große Festplatten oder SSDs finden zu dritt im Inneren des Prodigy M Platz. Demnächst soll der 250x404x359 Millimeter große Prodigy-Ableger hierzulande erhältlich sein.

Ein weiteres Modell des Micro-ATX-Case-Lineup hört auf den Namen "Colossus M", hat jedoch in Sachen Design nichts mit dem seit geraumer Zeit erhältlichen Full-Tower in Form des Colossus gemein. Wie die Bezeichnung schon andeutet finden höchstens Micro-ATX-Mainboards im Inneren Platz, während drei 2,5- oder 3,5-Zoll-Datenträger installierbar sind. Lange Grafikkarten und das Kühlsystem des oben vorgestellten Prodigy M prägen das Colossus M, welches in vielen Punkten dem Phenom M, einem weiteren, neuen Modell, ähnelt. Letzteres fällt äußerlich wesentlich dezenter aus.

Natürlich konnte Bitfenix auf der diesjährigen Computex Gehäuse vorführen, die herkömmliche ATX-Mainboards aufnehmen. Das eigene Produkt-Lineup hinsichtlich der Midi-Tower erweitert demnächst das Ronin, welches mit einem edlen Erscheinungsbild punktet. Ein großes Window-Sidepanel gewährt einen Blick auf die verbaute Hardware, während eine von Bitfenix entwickelte Abdeckung im Inneren unschöne Laufwerke und Datenträger versteckt. Selbige kann unkompliziert ein- und abgebaut werden. An Datenträgern fasst das Ronin ganze acht 2,5- oder 3,5-Zoll SSDs, respektive Festplatten und bietet Raum für drei 5,25-Zoll-Geräte. Sechs Lüfterplätze sind zudem gegeben, womit auch Wakü-Setups im neuen ATX-Spross möglich sind.

Ein weiteres ATX-Modell ist unter dem Namen "Shadow" bekannt und besticht mit einem zurückhaltenden Design. Am unteren Ende der Front implementiert Bitfenix einen kleinen LED-Streifen mit vom Nutzer wechselbaren Farben, was einen gewissen Akzent setzt. Bei den Ausmaßen sowie dem Grundaufbau ähnelt dieses Modell dem weiter oben vorgestellen Ronin.

Bei Amazon sind Gehäuse von Bitfenix erhältlich.

Kommentare

Das Prodigy M gefällt mir. Bei dem Gehäusevolumen muss da einfach ein mATX-Board rein. Das invertierte Mainboard passt auch optimal dazu...

geschrieben am 06.06.2013 um 13:59 Uhr

Ich finde das Phenom M echt hübsch, als ITX-Variante wäre es echt ein hübsches HTPC Gehäuse, schön schlicht und wahrscheinlich auch nicht so wackelig wie das Prodigy.

geschrieben am 07.06.2013 um 14:28 Uhr

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