AMD Vega: Erste Bilder der Next-Gen-GPU bei der Arbeit

Es ist ein Geheimnis, ja wahrlich mehr ein Mythos der um AMDs Vega-GPU geistert. Immerhin durfte man die Karte zur CES 2017 lediglich in einigen ausgewählten Szenen in Aktion sehen, aber nicht an sich. Gemeint ist die Grafikkarte, eingebaut im Gehäuse. Nun hat sich das geändert - zu sehen ist ein PCB, das länger ist als anzunehmen war.

Nach unserer Zusammenfassung über aktuelle Infos zu Vega kommt die heutige Meldung gerade recht. AMD ließ einen Blick auf die Grafikkarte an sich zu, die im Demo-Rechner gerade dabei mitsamt der Ryzen CPU Doom auf 4K rendert. Beachtet werden sollte allerdings, dass sich das entsprechende Modell auf den Fotos noch im Vorserienzustand befindet, so Raja Koduri. Er selbst ist AMDs Radeon Technologies Group-Leiter und spicht auch den Umstand an, dass eine Entwicklerplatine an die Grafikkarte angehängt wurde, um Daten wie Temperaturen, Spannungen oder den Kerntakt auszulesen. Denkt man sich allerdings diese Erweiterung weg, dann fällt die Vega-GPU deutlich länger als zum Beispiel die Fury-Ableger aus. Bekannt ist an dieser Stelle, dass der Pixelbeschleuniger wohl mit acht Gigabyte HBM2-Speicher ausgestattet ist.

Ferner steht mehr oder minder fest, dass AMD bei Vega am traditionellen Luftkühler festhalten wird und nicht wie zuvor auf einen Kompaktwaserkühler setzen will. Weitere Rückschlüsse auf das technische Ausstattungs-Design lassen sich leider nicht machen. AMD hat sämtliche Stromanschlüsse abgedeckt. Mutgemaßt könnte sich darunter ein ein Sechs- oder Acht-Pin-Anschluss - oder auch beides angeschlossen darunter befinden. 

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