GT 1030 und RX 560: Einsteigerkarten von AMD und Nvidia zum kleinen Preis

Ziemlich gleichzeitig lassen die beiden Konkurrenten AMD und Nvidia zwei neue Modelle auf den Markt. Bedient wird jeweils der niedrige Preisbereich, wobei die Leistung und auch die Anschaffungskosten bei dem AMD-Derivat etwas höher ausfallen.

Die Boardpartner preschen vor und veröffentlichen ohne große Ankündigung der Chip-Hersteller zwei neue Modelle - eines von Nvidia und eines von AMD. Letzterer bringt mit der Radeon RX 560 ein recht preiswertes Modell auf den Markt. Unter der Haube rechnet ein Polaris-21-Vollausbau mit 1.024 Shadern und 16 Compute-Units. Der Takt beträgt standardmäßige 1.175 Megahertz, im Turbo sind normalerweise maximal 1.275 Megahertz drin. Modelle gibt es entweder mit 2 oder 4 Gigabyte GDDR5-Speicher. Betrachtet man die technischen Daten als Ganzes, dann ist eine Bandbreite von 112 GB/s möglich. Die elektrische Energie bezieht AMDs RX 560 über einen 6-Pin-PCI-Express-Konnektor. Mit 110 Euro ist die neue RX 560 teurer als Nvidias GT 1030.

Nvidia will den Pascal-Jüngling nämlich ab 80 Euro anbieten. Dafür bekommen Nutzer einen Chip, der mit 384 Shader-Einheiten und einen Chiptakt von 1.227 Megahertz arbeitet. Erlauben es die Umstände, dann sind sogar bis zu 1.468 Megahertz möglich. Es gibt bei der GTX 1030 lediglich Ausführungen mit 2 Gigabyte GDDR5-Speicher, welcher mit recht geringen 64 Bit angebunden ist. Die Übertragungsrate kann so maximal 48 GB/s betragen. Die TDP der kleinen Karte beträgt geringe 30 Watt. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Modelle mit sehr kompakten PCBs und ohne Lüfter - ein Stromanschluss ist daher nicht nötig. Den Strom bezieht das Modell einzig über den PCI-Express-Slot. Als direkte (Leistungs-)Konkurrenten sollte man beide Modelle allerdings nicht betrachten, auch wenn die Ankündigung fast zeitgleich geschehen ist.

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