Öko-Asus: Pappschachtel als Gehäuse

Asus stellte am eigenen CeBIT-Stand ein witziges aber dennoch interessantes Konzept vor: Warum die Verpackung nicht sinnvoll nutzen! Zwar soll das gezeigte Papp-Gehäuse nicht dediziert verkauft werden, aber in naher Zukunft als nützliches Utensil mit den entsprechenden Mainboards zum Endkunden gelangen.

Die von Asus gezeigte Methode, eine Verpackung umfassender zu nutzen, wurde auf interessante und innovative Weise umgesetzt. So kann der Käufer spontan und vor allem einfach seine Hardware direkt wieder in der Verpackung verstauen. Jedoch in der Form, dass der Computer im Anschluss gleich funktioniert. Damit bleibt dem Endkunden genügend Flexibilität und die freie Wahl das Öko-Case dauerhaft oder nur anfangs zu verwenden. Asus rät allerdings zu einer maximalen Nutzungsdauer von einem Jahr.

Der innere und äußere Aufbau kommt dem eines simplen Desktop-Gehäuses ziemlich nahe und bietet daher Platz für eine Festplatte und ein Laufwerk. Selbst einfache Lüftungslöcher sind vorhanden. Zusätzlich verwendet Asus leicht recycelbares Material.

Ganz neu ist diese Idee dann trotzdem nicht. Mitte 2003 enstand ein vollwertiges Papp-Gehäuse aus der Zusammenarbeit eines Computer-Händlers und Kartonagen-Herstellers. Aufgrund des utopischen Preises von knapp 100 Euro setzte sich dieses Produkt nicht durch.

Aus ökologischer Sicht geht Asus den richtigen Weg. Das Konzept soll bei Mainboards im Mini-ITX-Formfaktor umgesetzt werden.

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Holger Dassler

Datum:
04.03.2011 | 23:33 Uhr
Rubrik:
Hardware
Tags:
Asus Gehäuse Mainboard Öko Schachtel

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