Dünnstes Gaming-Notebook der Welt: Razer präsentiert das Blade mit 14-Zoll-Screen (Update: Ab sofort vorbestellbar)

Ausgestattet mit einem brandneuen Haswell Prozessor der neuen CPU-Generation Intels, einer GTX 765M und weiterer High-End-Hardware, sorgt das erst heute vorgestellte Blade von Razer spätestens in Anbetracht der Ausmaße sowie des Gewichts für Staunen: Der spieletaugliche Bolide für Unterwegs bringt gerade mal rund 1,9 Kilogramm auf die Waage und ist unter zwei Zentimeter dick.

Wer bisher auf der Suche nach einen spieletauglichen Notebook für Unterwegs war, musste enttäuschend feststellen, dass entsprechende Geräte bei genauerem Überlegen keinesfalls für den dauerhaften mobilen Einsatz geeignet sind. Schließlich bringen moderne Gaming-Klapprechner teils mehr als drei Kilogramm auf Waage und sind darüberhinaus mehrere Zentimeter dick. Einen komplett neuen Ansatz hat das für Gaming-Peripherie bekannte Unternehmen Razer auf einem speziellen Event in den Staaten vorgestellt: Dabei werden das beliebte Design des Macbook Air von Apple mit den Innereien eines Alienware-Laptops gepaart. Heraus kam dabei das neue Razer Blade, das mit exakt 1,6764 Zentimetern das dünnste Gaming-Notebook der Welt ist. Damit ist es nur halb so dick wie der direkte Konkurrent Alienware X14. Damit diese Bauform überhaupt möglich gemacht wird, muss  zu einem neuen Quad-Core-Haswell-Prozessor mit einer TDP von 37 Watt gegriffen werden. Selbigem stehen die HD4600-Grafikeinheit sowie ein zusätzlicher Chip von Nvidia in Form der performanten GTX 765M mit zwei Gigabyte GDDR5-Videospeicher zu Seite. Zur restlichen Grundausstattung gehören acht Gigabyte DDR3L-RAM, eine 128 Gigabyte SSD, Qualcomms Netzwerkkarte Killer NIC N102 mit Wlan 802.11a/b/g/n- sowie Bluetooth-4.0-Unterstützung. Externe Geräte können an den drei USB-3.0-, beiden Audio-Ports sowie einen HDMI-Ausgang angeschlossen werden. Den Abschluss bildet an dieser Stelle eine Webcam mit 1,3 Megapixeln.

Damit dem mobilen Rechenmonster nicht allzu schnell die Puste ausgeht, beträgt die Akkukapazität 70 Wattstunden, womit laut Mobilemark 2007 sechs Stunden regulärer Betrieb möglich sind. Beim Haupthandwerk des Geräts, dem Spielen, sinkt die Betriebsbereitschaft je nach Einstellung und Bildschirmhelligkeit auf zwei bis drei Stunden. Interessant ist zudem die Auflösung des 14-Zoll-Screens: Inhalte werden auf 1.600x900 Pixeln wiedergegeben. Während der Produktpräsentation durfte das Blade natürlich auch sein Muskeln spielen lassen. So wurden vor versammelter Fachpresse aktuelle Titel wie Bioshock Infinite mit 46 Bildern pro Sekunde vorgespielt, während selbst das hardware-hungrige Crysis 3 mit guten 45 Frames per Second über den Bildschirm gewandert ist. Das direkt zum Vergleich herangezoge Alienware-Notebook brachte hier beispielsweise gerade so flüssige 30 fps. Interessierte Käufer können das Blade ab dem dritten Juni vorbestellen und vermutlich gegen zwei Wochen später nach der geplanten Auslieferung in den Händen halten. Im Hinblick des Preises und der gebotenen Ausstattung hat Razer zum Schluss für eine Überraschung gesorgt: Die Grundausstattung des flachsten Gaming-Laptops der Welt kann für umgerechnet 1.400 Euro erstanden werden. Zum Vergleich: Ein wesentlich schwächeres Macbook Air ist aktuell für etwa 1.300 Euro erhältlich. Zusammenfassend kann man sagen, dass Razer mit seinen neuesten Produkt ein ansprechendes Gerät auf den Markt gebracht hat, das auch in Sachen Preis durchaus zu überzeugen weiß. Wann eine Verfügbarkeit des 14-Zoll-Boliden hierzulande gegeben ist, hat der bekannte Gaming-Gear-Hersteller leider nicht verraten.

Update, 04.06.2013, 12:15:

Ab sofort ist das neue sowie laut Hersteller dünnste 14-Zoll große Gaming-Notebook offiziell erwerbbar. Interessierte können weitere Infos und die Bestellung auf der entsprechenden Razer-Seite tätigen.

Bei Amazon sind Notebooks erhältlich.

Kommentare

Also 14 Zoll finde ich zum Spielen viel zu klein. Wer auf einen "Notebook" spielen will, greift zu nen großen Desktop-Replacement mit 17 Zoll und mehr.

geschrieben am 03.06.2013 um 10:30 Uhr

Ich weiß nicht, ich bin eher fan von einem etwas kleineren, handlichen Notebookbegleiter und da finde ich 14 Zoll perfekt. Klar wenn ich damit viel Zuhause zocken will, muss ich mir noch einen Monitor dazu holen, aber für Unterwegs und in allen Situationen ist die größe doch top. Ausschließlich für Zuhause kaufen sich doch kaum welche ein Notebook, oder?!

geschrieben am 04.06.2013 um 09:45 Uhr

Ich find's zumindest immer wieder interessant, wieviel kleiner man Technik doch verbaut bekommt. Zur Zielgruppe gehöre ich allerdings nicht. Vor allem wegen den 14" taugt das doch wirklich nur für Gelegenheitszocker. Für längere Sessions brauche ich was ergonomischeres.

geschrieben am 04.06.2013 um 10:57 Uhr

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