Nintendo Wii U: Dramatischer Einbruch der Absatzzahlen in der USA

Der Start der Wii U im vergangenen November lief ziemlich zufriedenstellend, so die erste Bilanz von Nintendo. Doch derweil hat sich das Blatt gewendet: Die jüngste Konsole der Japaner scheint ersten Zahlen zufolge ein Ladenhüter zu werden und von der anfänglichen Knappheit an Geräten kann aktuell bei weitem keine Rede sein.

Mit einem durchaus zufriedenstellenden Start ging die Wii U auf den Markt. Zeitweise war sogar die Nachfrage größer als das Angebot, sodass viele Kunden zum Anfang kein Gerät ergattern konnten. Doch nun, nach dem Weihnachtsgeschäft, scheint sich die neue Konsole der Japaner zu einem Ladenhüter zu entwickeln. Die Xbox 360 von Microsoft ist bezüglich der Absatzzahlen wieder an Nintendos Wii U vorbeigezogen und auch die Konkurrenz aus dem eigenem Hause in Form des betagten GameCube im schlechtesten Verkaufsmonat überhaupt, konnte die aktuellste Konsole nicht übertreffen. Das Marktforschungsunternehmen NPD hat passend dazu einige Statistiken veröffentlicht, die den Missstand des wohl gefloppten Home-Entertainment-Geräts aufzeigen. Demnach habe Microsoft im Januar 281.000 Xbox 360 an den Mann gebracht, während Nintendo mit der ersten Next-Gen-Konsole gerade mal 57.000 Einheiten absetzen konnte. Offizielle Zahlen dazu gibt es allerdings noch nicht.

Im Vergleich dazu sind 425.000, respektive 460.000 abgesetzte Einheiten im November und Dezember eine ganz andere Liga. Erfahrungsgemäß ist es auch gewöhnlich, dass die Verkaufszahlen von Konsolen im Monat direkt nach dem ertragreichen Weihnachtsgeschäft fallen, doch im Falle Wii U sind die Verkäufe förmlich kollabiert. Einen derartigen Sturz bei der Gunst der Kunden, hat in der Vergangenheit kaum ein Gerät durchmachen müssen. Wie bereits erwähnt, konnte Nintendo 57.000 Wii U im vergangenen Januar loswerden. Im Vergleich dazu hat die durchaus alte GameCube im Vergleichsmonat des letzten Jahres 59.000 abgesetzte Einheiten erreicht, so NPD. Hinzu kommt, dass dies der schlechteste Monat für die GameCube überhaupt in den Vereinigten-Staaten seit der Markteinführung war. Diese miserable Bilanz ist selbstverständlich beim Unternehmen angekommen. Man habe eingesehen, dass eine wohl mangelhafte Kommunikationen mit den Endkunden aus aller Welt zu diesem Ergebnis geführt hat. Gleichzeitig wurde allerdings betont, dass in der nächsten Zeit keine Preisreduktion der Wii U ansteht.

Bei Amazon ist die Wii U erhältlich.

Kommentare

Interessanter wären hier die Zahlen von den Vormonaten bzw. auch noch von Februar, wenn er denn vorbei ist.

Weil so kann man noch relativ viel auf die Weihnachtsgeschäfte schieben, wie im Text auch schon erwähnt...

geschrieben am 19.02.2013 um 14:50 Uhr

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