CES 2015: Intel präsentiert neue Broadwell-CPUs

Traditionell stellen viele Hersteller auf der ersten großen Messe des Jahres eine Großzahl an Neuerungen vor. CPU-Hersteller Intel erweitert beispielsweise die bisherige Broadwell-Serie um weitere Mobil-Ableger mit 14 Nanometer Strukturbreite für herkömmliche Laptops. Dementsprechend dürfen die neuen Modelle mit 15 beziehungsweise 28 Watt deutlich mehr verbrauchen als bisherige Broadwell-Chips. Geräte mit den neuen CPUs sind im Laufe des ersten und zweiten Quartals zu erwarten.

Wie bereits im Voraus vermutet hat Intel auf der CES 2015 Broadwell-U-Prozessoren vorgestellt. Besonders betont wurde dabei, das gleich zu Beginn auch die Celeron-  und Pentium-Pendanten der Low-End-Klasse vorgestellt wurden. Alle aufgeführten Modelle beherbergen jeweils zwei Kerne, die je nach Variante auch Hyper-Threading unterstützen. Intel vertraut auf zwei verschiedene Dies, die  je nach Leistungsfähigkeit eingesetzt werden. Der größte Unterschied liegt dabei in der Grafikeinheit, die deutliche Größenunterschiede aufweist. Die Topmodelle der 28 Watt-Kategorie vertrauen auf den 133mm² großen Die, bei dem rund zwei Drittel des Raumes von der Grafikeinheit eingenommen werden. Hierbei handelt es sich schließlich um die Iris Graphics 6100, die mal mit mehr, mal mit weniger Takt auf den verschiedenen Modellen platziert ist.

Die 15-Watt-Modelle vertrauen alle auf den zweiten Die, der mit 82mm² Fläche deutlich kleiner ausfällt. Während die beiden Grundlagen CPU-seitig jedoch fast identisch sind, macht allen voran die verkleinerte Grafikeinheit den Größenunterschied aus. Diese schmücken sich mit den Namen HD 6000, 5000 oder schlichtweg HD.

Zusätzlich auf dem BGA-Package Platz gefunden hat auch wieder ein stromsparender Chipsatz, der die vom Core M bekannten Stromsparmodi beherrscht. Des weiteren hat auch der integrierte Audio-Chip einige Neuerungen erfahren, während aber weiterhin die Möglichkeit besteht, auch auf externe Soundchips zu vertrauen.

Intel bewirbt die CPUs preislich in einem Rahmen von 107 bis 426 Dollar. Bis jedoch Produkte mit den neuen CPUs im Handel erhältlich sind, müssen sich Interessenten noch bis zum Frühjahr oder gar länger gedulden, je nach Modell.

Bereits erhältliche Produkte mit Intel-CPUs sind unter anderem auf Amazon zu finden.

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