Ivy Bridge-E & Haswell: Kaum Differenzen aus Preis-Leistungssicht

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Intel in der nächsten Zeit seine neue Prozessorgeneration für den aktuellen High-End-Sockel 2011 in Form von Ivy Bridge-E veröffentlicht. Passend dazu machen im Netz nun erste Preisangaben die Runde, denen zufolge zwischen den beiden Plattformen in einem Beispiel hinsichtlich der Anschaffungskosten sowie der Performance kaum Differenzen liegen.

Im demnächst erhältlichen Ivy Bridge-E-Lineup soll der Core i7-4820K mit einem Preis von etwa 310 US-Dollar den Einstieg in die Sockel 2011-Welt ermöglichen und damit satte 40 US-Dollar günstiger als das Midrange-Topmodell i7-4770K einen neuen Besitzer finden. Für diesen vergleichsweise guten Preis erhält der Käufer einen Quad-Core-Prozessor mit einer Basistaktrate von 3,7 Gigahertz, welcher im Turbo-Boost mit 3,9 Gigahertz agiert und auf ein 10 Megabyte L3 Cache zugreifen kann. Zur weiteren Ausstattung des Ivy Bridge-E-Prozessors zählt ein PCI-Express-3.0-Support mit bis zu 48 Lanes sowie ein integrierter Quad-Channel-Speicher-Controller. Auf der anderen Seite kann der i7-4770K lediglich eine leicht geringere Taktrate, 8 Megabyte L3 Cache, 24 PCI-Express-3.0-Lanes sowie einen Dual-Channel-Speicher-Controller vorweisen. So gesehen ist der kommende Core i7-4820K in fast jeder Hinsicht die bessere Wahl, wenn nicht die im Gegensatz zur Haswell-Generation eher veraltete Architektur wäre, womit der 4770K bessere IPC-Werte möglich macht.

Mit dem Core i7-4930K hat der Kunde jedoch gleich einen Sechskern-Prozessor zur Auswahl, der den i7-4770K in Sachen Performance sicherlich ausspielt, jedoch mit einem Preis von 550 US-Dollar deutlich teurer ist. Nichtdestotrotz fällt der Anschaffungspreis des letztgenannten Modells zum Marktstart im Vergleich zum aktuellen Sandy Bridge-E-Pendant in Form des i7-3930K um 50 US-Dollar. Die Kernmerkmale des preisgünstigsten Ivy Bridge-E-Sechskerners ist ein offener Multiplikator, womit der Nutzer den Chip ausgehend vom 3,4 Gigahertz hohen Basistakt nach Belieben weit über die 3,9 Gigahertz Turbo Boost übertakten kann. Ansonsten steht ein 12 Megabyte großer L3 Cache auf dem Datenblatt. Zu guter Letzt bildet das absolute Spitzenmodell Core i7-4960X Extreme Edition vorerst das Ende der Fahnenstange. Letzterer arbeitet mit einem Basistakt von 3,6 Gigahertz sowie einem maximalen Turbo Boost von 4,0 Gigahertz und kann auf einen 15 Megabyte L3 Cache zugreifen, was allerdings seinen extremen Preis hat: Der Käufer des i7-4960X muss satte 990 US-Dollar berappen und damit 60 US-Dollar weniger zahlen als für die damalige Speerspitze der Sandy Bridge-E-Riege i7-3970X.

Bei Amazon sind Prozessoren von Intel erhältlich.

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