iOS 8: Massive Sicherheitslücke könnte Apple-Produkte lahmlegen

In der erst kürzlich abgehaltenen RSA-Konferrenz in San Francisco wurde eine fatale Sicherheitslücke offen gelegt, welche sämtliche iOS-Produkte nutzlos machen könnte. Bei dem vermeintlichen Schlupfwinkel handelt es sich um eine „angeborene“ Zertifikats-Schwäche, welche in Kombination mit einem WiFi-Exploit sämtliche Geräte in eine unendliche Restart-Schleife zwingt. Zu dieser Erkenntnis kam die Sicherheitsfirma Skycure.

Apples iOS 8 bewies schon mit der ersten Sicherheitslücke, dass die Daten von Nutzern erst mit weiteren Updates geschützt werden können. Nach der in San Francisco abgehaltenen RSA-Konferrenz gab die Sicherheitsfirma Skycure einen weiteren Schlupfwinkel bekannt, welcher Apple-Produkte mit der neusten Firmware unbrauchbar macht. Durch den Prozess des Fütterns von falschen Zertifikaten und einem Wi-Fi-Exploit können iPhones sowie andere Geräte in falsche Netze geködert werden, um anschließend den Absturtz-Hack zu erhalten.

Die achte Version des Mobile-OS ist erwiesenermaßen sehr anfällig für SSL-Zertifikate, da sämtliche Applikationen solche benutzen und jede Dummy-App gefälschte Dateien einspeisen könnte. Wird dies noch mit einem bekannten Wi-Fi-Exploit kombiniert, können Geräte mit der aktuellsten Hardware in eine nie endende Neustart-Schleife gezwungen werden. Sämtliche Informationen über den Tathergang wurden an Apple selbst übergeben, um diese Lücke zu schließen. Um Hacker im Internet die Hände zu binden, wurden alle weitere Informationen hinter verschlossenen Türen besprochen.

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