Smartphones in Deutschland: Mehr Geräte, aber weniger Umsatz

Trotz steigender Smartphone-Absätze in Deutschland sinkt der damit erzielte Umsatz innerhalb des Jahres Dies prognostiziert der Bitkom-Verband unter Berücksichtigung immer weiter sinkender Einnahmen, welche die Hersteller für jedes Verkaufte Gerät erhalten. Zudem sei das Interesse an absoluten Highend-Modellen eher rückläufig.

In diesem Jahr werden in Deutschland rund 28 Millionen Smartphones verkauft werden, doch die Einnahmen pro Gerät werden in diesem Jahr erstmals wieder sinken. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband Bitkom, welcher nach eigenen Angaben einen Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises von 404 Euro auf 374 Euro ausgemacht hat. Demnach greifen Smartphone-Nutzer tendenziell zu immer günstigeren Geräten. Das läge einerseits an den generell sinkenden Kosten für leistungsfähige Smartphones und anderseits an den zusätzlichen Wettbewerbern, die den Preiskampf weiter ankurbeln.

Parallel hat Apple im Rahmen seiner Quartalszahlen einen Rückgang der iPhone-Verkäufe von 15 Prozent bekanntgegeben. Offenbar ist das Interesse an neuen Geräten auch deshalb gesunken, weil die Masse der Smartphone-Nutzer immer weiter gesättigt wird. Aus diesem Grund ist wohl auch künftig mit einem Rückgang oder zumindest einer Stagnation im Highend-Bereich auszugehen.

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Karim Ammour

Datum:
27.07.2016 | 19:38 Uhr
Rubrik:
Smartphones Weltgeschehen
Quelle:
Bitkom Studie
Tags:
Apple Bitcom Deutschland iPhone Smartphone

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