Vive Port: HTC bringt eigenen Marktplatz für VR-Inhalte

HTC hat mit dem Vive Port den ersten eigenen Marktplatz für sein eigenes Virtual-Reality-Headset gestartet. Ähnlich wie bei Apple  verdient HTC am Umsatz der Entwickler mit, welche Ihre Spiele auf der Plattform anbieten. Nach eigenen Angaben soll der Vive Port auch als Ergänzung zu Steam dienen.

Nach dem Hauptkonkurrenten Oculus Rift hat nun auch HTC seine hauseigene Plattform zum Verkauf von VR-Inhalten gestartet. Über den Partner Steam steht bereits eine Vielzahl an Titeln zur Verfügung, die mit der Vive-Brille kompatibel sind. Auf dem Vive Port soll der Fokus aber nicht nur auf Spielen liegen, sondern auch auf anderen Anwendungen, etwa für Gesundheit, Bildung und Tätigkeiten im professionellen Bereich.

Vorerst steht der Marktplatz jedoch nur für Entwickler zur Verfügung. Für Endkunden soll er noch im Herbst freigeschaltet werden. Grundsätzlich können Anbieter ihre Apps sowohl kostenlos, als auch für Entgelt angeboten werden. Bei Letzterem verdient HTC aber mit und behält 30 Prozent der erzielten Umsätze ein.

HTC hat Anfang 2016 mit dem Vive in Kooperation mit Valve sein erstes eigenes VR-Headset veröffentlicht. Es ist derzeit zusammen mit einem Zubehör-Paket direkt über den Hersteller zu erwerben und kostet in Deutschland 900 Euro.

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Karim Ammour

Datum:
08.08.2016 | 11:46 Uhr
Rubrik:
Software Weltgeschehen
Quelle:
USBPort
Tags:
HTC Oculus Steam Valve Vive VR

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