Computex 2013: Asus Transformer Trio - 3-in-1-Convertible mit 2 Betriebssystemen

Auf der Computex in Taipei präsentierte Asus mit dem Transformer Trio ein recht ungewöhnliches Gerät, welches einen Zusammenschluss aus Tablet, Notebook und vollwertigem Desktop-Rechner darstellen soll. Zudem kann es mit Android und Windows 8 parallel betrieben werden. Wir haben uns das ungewöhnliche Convertible näher vorstellen lassen.

Das Transformer Trio ähnelt zunächst einem gewöhnlichen Transformer-Gerät, die schon länger erhältlich sein. Einer der größten Unterschiede jedoch ist die Tatsache, dass hier gleich zwei Betriebssysteme installiert sind. Im Tablet ist das Android-System installiert, welches automatisch aufgerufen wird, sobald der Nutzer die ansteckbare Tastatur heraus zieht. Wird die Docking-Station hingegen angeschlossen, kann das Gerät auch im Windows-Modus weiter genutzt werden.

Das Konzept sieht also folgendermaßen aus: Die beiden Betriebssysteme agieren komplett getrennt voneinander, da die Intel-Atom-CPU für den Android-Betrieb und die zugehörigen Komponenten im Tablet verbaut sind. Die Windows-Hardware befindet sich hingegen im Dock und setzt wahlweise auf einen i5- oder i7-Haswell-Chip und 750 Gigabyte Festplattenspeicher. Damit beide Systeme unabhängig voneinander funktionieren, ist im Tablet ein 19,5-Wattstunden-Akku verbaut, während im Dock ein weiterer Stromspeicher mit 33 Wattstunden bereit steht. Das System klingt vielversprechend, hat jedoch auch Nachteile: Um Windows zu nutzen, muss die Tastatur zwingend angesteckt sein. Zudem kann ein laufendes System bei leerem Akku nicht ohne weiteres auf den Akku des anderen Betriebssystems zugreifen.

Mit 30,5 x 19,4 x 1,3 ist das Transformer Trio verglichen mit einem Ultrabook recht kompakt, zum Gewicht gibt es aber noch keine Information. Das Gerät soll im Oktober in den Handel kommen. Wie viel Geld der potentielle Käufer für das neue Hybrid-Tablet in die Hand nehmen muss, ist jedoch nicht bekannt.

Transformer-Geräte von Asus sind bei Amazon erhältlich

Kommentare

Die Idee ist ja nicht schlecht, aber meiner Meinung noch nicht ganz ausgereift. Da fehlt definitv ein gemeins nutzbarer Speicherbereich und das problemlose Switchen des BS. Aber schonmal ein guter Anfang!

geschrieben am 17.06.2013 um 09:15 Uhr

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