Hackangriff auf Disney: Kriminelle verlangen Lösegeld für „Fluch der Karibik 5“

Hacker haben offenbar die Filmstudios von Disney angegriffen und sich Zugriff auf den neuesten „Fluch der Karibik“ Film verschaffen können. Das „Lösegeld“ sollte in Bitcoins überwiesen werden.

Wie aktuell bekannt wurde, sind die Disney Filmstudios Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Täter erbeuteten eine Kopie des fünften Teils von „Fluch der Karibik“. Offiziell läuft dieser erst am 26. Mai in den amerikanischen und englischen Kinos an. Die Hacker drohten damit, den Film frühzeitig zu veröffentlichen und sogar in 20-Minuten Parts aufzusplitten, wenn die geforderten Bitcoins nicht gezahlt werden. Disneys CEO Bob Iger lehnt eine Zahlung ab.

Mark James, Spezialist für IT-Sicherheit bei ESET äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall. Laut ihm ist es kein nennenswerter Unterschied, ob die Endverbraucher den Film nun kurz vor- oder nach dem Release illegal downloaden. Ähnliches passierte in letzter Zeit auch dem Streaminganbieter Netflix. Hier hatten es der oder die Täter auf die neue Staffel von „Orange is the new black“ abgesehen. Netflix verweigerte ebenfalls die Zahlung, wenig später war das Videomaterial auf diversen Tauschbörsen und Streamingplattformen zu finden. Trotz des Schadens sollte man dennoch niemals den Forderungen von Hackern nachkommen, dies sollten auch Privatpersonen so handhaben, beispielsweise bei den jüngsten Attacken der „WannaCry“ Schadsoftware.

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