HTC Vive: Vorbestellungen wegen Verdacht auf Betrugsversuch reihenweise storniert

Vorbesteller des HTC VR-Gadgets wurden in den letzten Tagen von schlechten Nachrichten eingeholt: laut jüngsten Berichten aus der Mega-Community Reddit wurden viele Pre-Order storniert. In nur kurzer Zeit stapelten sich die Meldungen, wodurch der Hardware-Riese aus Taiwan der Sache selbst auf den Grund ging und die Schuld bei diversen Kreditinstituten feststellen konnte.

Trotz des stolzen Preises von satten 899€ gab es eine Vielzahl von Vorbestellungen für HTCs Vive. Die Vorfreude vieler Käufer wurde jedoch von einer unfreiwilligen Stornierung gebrochen, welches auch zur Folge hatte, dass die Reihe in der Bestell-Schlange gelöscht wurde. Der dubiose Fehler wurde ursprünglich HTC angehängt. Nach genaueren Nachforschungen stellte sich jedoch heraus, dass es tatsächlich die jeweiligen Kreditinstitute waren, welche die Transaktion wegen Verdacht auf Betrugsversuch verweigerten. Dadurch wurde im HTC-System eine automatische Stornierung vorgenommen. 

Ein wesentlich größeres Problem stellte der Verlust in der Verteilungs-Schlange dar. Denn wer zu den ersten Vorbestellern gehört, muss sich wegen dem Fehler erneut hinten anstellen. Die Wahrscheinlichkeit die Hardware in den ersten Auslieferungen zu erhalten wäre damit fast non existenziell. Wie HTC dieses Problem kontern wird, bleibt noch abzuwarten. Bestellt kann die Vive-VR Brille nur auf der offiziellen Produkt-Seite, welche den Kunden mit 899 Euro zur Kasse bittet. 

Granit Bojku

Datum:
05.04.2016 | 07:07 Uhr
Rubrik:
Weltgeschehen
Quelle:
PCGH
Tags:
HTC Pre-Order Steam Vive Vorbestellungen VR

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